Chur GR: Senior um über 100'000 Franken betrogen – Kasache und Ukrainer gefasst

Anfang Juli ist in Chur ein Senior durch einen angeblichen Bankmitarbeiter um mehrere zehntausend Franken betrogen worden.

Ein weiterer Betrugsversuch konnte durch die Kantonspolizei Graubünden verhindert werden. Zwei Männer wurden dabei festgenommen.

Der 81-Jährige wurde Anfang Juli von einem angeblichen Sicherheitsmitarbeiter einer Bank angerufen und dazu aufgefordert, Geld von seinem Konto abzuheben, da dieses dort in Gefahr sei. Dieser Aufforderung kam der Mann zwei Mal nach und übergab jeweils über fünfzigtausend Franken an jeweils einen Geldboten.

Die Geldübergaben erfolgten jeweils an Fahrdienste, welche nach ersten Erkenntnissen unwissend waren. Diese übergaben das Geld an Geldboten. Der Betrüger hakte nach und wollte den Mann zu einer dritten Geldübergabe drängen.

Der Senior traute der Sache mittlerweile nicht mehr und kontaktierte die Kantonspolizei Graubünden. Im Zuge einer polizeilich überwachten Übergabe konnten zwei Geldboten, ein 21-jähriger Kasache und ein 24-jähriger Ukrainer, festgenommen werden. Die beiden haben sich vor der Justiz zu verantworten, wobei sie bereits aus der Schweiz ausgeschafft wurden. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Graubünden ermittelt die Kantonspolizei die genauen Umstände.

Die Kantonspolizei Graubünden erinnert: Wachsamkeit schützt vor Betrug.

  • Lassen Sie sich niemals unter Druck setzen, Geld abzuheben, weiterzugeben oder irgendwo zu hinterlegen.
  • Wenn Ihnen eine Geschichte merkwürdig oder unglaubwürdig erscheint, legen Sie auf oder beenden Sie den Kontakt.
  • Prüfen Sie immer, wer Sie kontaktiert hat und ob die Angaben tatsächlich stimmen.
  • Betrugsversuche treten in unterschiedlichsten Formen auf und werden ständig weiterentwickelt. Bleiben Sie aufmerksam und hinterfragen Sie ungewöhnliche Forderungen.

 

Quelle: Kantonspolizei Graubünden
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Graubünden

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