Kollision im Tunnel nach starkem Bremsen

(St.Gallen SG). Am Sonntagabend (11.10.2026) ist es zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.

Verletzt wurde niemand. Ein Fahrstreifen musste zeitweise gesperrt werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Sonntag, 11. Oktober 2026, kurz vor 20.45 Uhr
  • Ort: Rosenbergtunnel in St.Gallen
  • Fahrtrichtung: Von St. Fiden in Richtung Zürich
  • Beteiligte: 51-jähriger Autofahrer mit Beifahrerin und 44-jährige Autofahrerin
  • Unfallhergang: Auffahrkollision nach verkehrsbedingtem starkem Bremsen
  • Fahrzeuge: Zwei Personenwagen beschädigt
  • Sachschaden: Rund 10’000 Franken
  • Verkehrsbehinderung: Rechter Fahrstreifen zeitweise gesperrt
  • Folgen: Verkehrsbehinderungen während der Fahrzeugbergung und Unfallaufnahme

St.Gallen: Unfall im Rosenbergtunnel

Ein 51-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und einer Beifahrerin kurz vor 20:45 Uhr im Rosenbergtunnel von St. Fiden Richtung Zürich auf dem rechten Fahrstreifen. Im Rosenbergtunnel bremste der 51-Jährige sein Auto verkehrsbedingt stark ab. Hinter ihm fuhr eine 44-jährige Autofahrerin, die nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte und mit der Front ihres Autos ins Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs prallte.




An beiden Autos entstand Sachschaden in der Höhe von rund 10’000 Franken. Verletzt wurde niemand.

Aufgrund der Bergung der Fahrzeuge und der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.


Polizei.news informiert

⚠️ Auffahrunfall im Tunnel: So reagieren Autofahrer bei plötzlichem Bremsen und Stau richtig

Ein plötzlich abbremsendes Fahrzeug kann im Tunnel besonders gefährlich werden. Die räumliche Enge, eingeschränkte Ausweichmöglichkeiten und der dichte Verkehr erhöhen die Anforderungen an die Aufmerksamkeit. Mit ausreichendem Abstand und richtigem Verhalten lassen sich viele kritische Situationen entschärfen.

1. Genügend Sicherheitsabstand einhalten: Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) empfiehlt für die Fahrt durch Strassentunnel einen Abstand von mindestens 50 Metern. Bei höherem Tempo, schlechten Sichtverhältnissen oder nasser Fahrbahn kann ein deutlich grösserer Abstand erforderlich sein. Wer genügend Abstand hält, hat mehr Zeit, auf ein plötzliches Bremsmanöver des vorausfahrenden Fahrzeugs zu reagieren.

2. Bei Stau frühzeitig reagieren: Sobald sich der Verkehr verlangsamt oder ein Stauende sichtbar wird, sollte die Geschwindigkeit rechtzeitig und kontrolliert reduziert werden. Das ASTRA empfiehlt, bei Stau auf Autobahnen die Warnblinkanlage einzuschalten, um nachfolgende Fahrzeuge zu warnen. Abrupte Bremsmanöver lassen sich durch vorausschauendes Fahren häufig vermeiden.

3. Auch im Tunnel den Verkehrsfluss beobachten: Beim Einfahren in einen Tunnel sollten das Abblendlicht und das Autoradio eingeschaltet sein. Während der Fahrt gilt es, gleichmässig zu fahren, die Geschwindigkeit anzupassen und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug im Blick zu behalten. Wenden oder Rückwärtsfahren ist im Tunnel verboten.

4. Nach einem Unfall zuerst an die eigene Sicherheit denken: Bei einer Kollision im Tunnel sollten die Beteiligten die Warnblinkanlage einschalten und das Fahrzeug nach Möglichkeit an einem sicheren Ort abstellen. Ist ein sicheres Weiterfahren nicht möglich, empfiehlt das ASTRA, den Motor auszuschalten, das Fahrzeug vorsichtig zu verlassen und sich in einer SOS-Nische oder hinter einer Notausgangstür in Sicherheit zu bringen. Rettungskräfte sollten möglichst über die SOS-Notrufstation alarmiert werden.

5. Eine gesperrte Fahrspur unbedingt beachten: Nach einem Unfall können einzelne Fahrstreifen vorübergehend gesperrt werden. Rote Fahrstreifensignale und andere Verkehrszeichen sind zwingend zu beachten. Auf der verbleibenden Spur sollte besonders aufmerksam, mit angemessener Geschwindigkeit und ohne unnötige Spurwechsel gefahren werden.

Weitere Informationen: Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) informiert über das richtige Verhalten im Tunnel, bei Stau, Pannen und Verkehrsunfällen.


 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen

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