Ein Anruf, enorme Verluste: Telefonbetrüger erbeuten seit August rund 750’000 Franken

(St.Gallen SG). Rund 750’000 Franken. Ein Anruf genügt. Und plötzlich steht das Ersparte eines Menschen auf dem Spiel.

Seit Anfang August wird die Deliktsumme bei Telefonbetrügen im Kanton St.Gallen auf rund 750’000 Franken geschätzt. Das zeigen die ersten Tatbestandsaufnahmen.

Der Trick ist alt. Seine Wirkung nicht. Angst macht Druck. Zeitnot lässt wenig Raum zum Denken.

Und dann fällt dieser eine Satz: „Sag niemandem etwas.“

Wenn Betrüger Schweigen verlangen, ist darüber sprechen die beste Gegenwehr. Mit Eltern. Grosseltern. Nachbarn. Freunden. Arbeitskollegen. Bekannten.

Damit Menschen ihr Erspartes nicht verlieren.

So durchbrechen Sie den Druck der Betrüger📞 Einfach auflegen
Die Kantonspolizei St.Gallen rät bei verdächtigen Anrufen dazu, das Gespräch sofort zu beenden. Lassen Sie sich nicht zu einer schnellen Entscheidung drängen.

💰 Niemals Geld oder Wertsachen übergeben
Polizei und Staatsanwaltschaft verlangen am Telefon keine Übergabe von Bargeld, Schmuck oder Edelmetallen. Auch angebliche Kautionen oder dringende Vorauszahlungen sollten misstrauisch machen.

👨‍👩‍👧 Angehörige selbst kontaktieren
Bei einem angeblichen Notfall legen Sie auf und rufen Sie die betroffene Person über eine Ihnen bekannte Telefonnummer selbst an. So lässt sich die Geschichte unabhängig überprüfen.

💻 Keinen Fernzugriff erlauben
Installieren Sie auf Aufforderung unbekannter Anrufer keine Programme wie AnyDesk oder TeamViewer und geben Sie niemandem Zugriff auf Ihren Computer oder Ihr Online-Banking.

🚨 Wenn bereits Geld weg ist: sofort handeln
Wer Vermögenswerte verloren hat oder noch mit der Täterschaft in Kontakt steht, soll sich umgehend an die Polizei wenden oder den Notruf 117 wählen.

Das Wichtigste auf einen BlickSeit Anfang August wird die Deliktsumme bei Telefonbetrügen im Kanton St.Gallen auf rund 750’000 Franken geschätzt. Besonders alarmierend ist der psychologische Druck: Angst, Zeitnot und die Aufforderung, mit niemandem zu sprechen. Wer bei einem Anruf unter Druck gesetzt wird, sollte auflegen, Angehörige oder die angeblich beteiligte Institution selbst kontaktieren und niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte übergeben.

 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen / Polizei.news
Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen

Publireportagen